Mineralien-
und
Fossilien-Freunde
Bonn e.V.


Jetzt schon vormerken:
36. Internationale Mineralien- und Fossilien-Börse Bonn-Dottendorf am 20.11.2010
Der Lesestein
 

 

Navigation
Homepage
Lesestein
Sammlertreff
Impressum
04.06.2010

 

 

Exkursion nach

Solnhofen

12. bis 16. Mai

 2010

 

In Solnhofen wurden wir vor dem kleinen aber dennoch weltbekannten Museum in der Stadtverwaltung  von Herrn Schneider, dem Bürgermeister der Stadt und Herrn Dr. Martin Röper, dem Leiter des Museums,  freundlich begrüßt. Die Bonner Gruppe war nicht das erste Mal hier und die Exkursion nach Solnhofen hat schon Tradition.
Noch am Nachmittag ging es in einen Stein verarbeitenden Betrieb. Hier zeigt uns Herr Lasch die traditionelle Verarbeitung der Solnhofener Platten als Lithographiestein ...
... sowie die traditionelle Formatierung mit dem kleinen Hammer.
Heute werden die Platten natürlich mit großen Sägen geschnitten.
Am nächsten Morgen ging es bei Dauerregen nach Saal an der Donau in den großen Steinbruch.
Der Ausblick in den Abbau der Kalke aus dem Malm hätte bei Sonnenschein noch schöner sein können.
Aber auch bei der trüben Witterung kamen die Farben des Grünsandes (Kreide) deutlich zum Ausdruck. Es wurde fleißig gesammelt.
Die Mittagspause verbrachten wir an der Donau, und die Eingeborenen ließen es sich nicht nehmen, sich trotz Regen mit dem Floß auf die Donau zu wagen, es war schließlich Vatertag.
Später fuhren wir in den Forschungsbruch nach Brunn - natürlich regnete es stark, mehr hätte es kaum sein können. Aber so waren die Platten direkt sauber gewaschen.
Am Freitag stand das Museum auf dem Plan. Dr. Röper führte uns durch den Bestand und erläuterte uns nicht nur die Lebenswelt aus der Zeit des Malms sondern auch das Konzept des Museums und die Art der heutigen Präparation der Fundstücke.
Wir bewundern die Vitrine mit älteren Fundstücken.
Dieser Fisch zeigt alle Details durch aufwendige Präparation.
Das isser! Der Archaeopterix von Solnhofen!
Immer noch schlechtes Wetter bei einem kurzen Ausflug zu den Zwölf Aposteln im Altmühltal.
Im Besuchersteinbruch bei Mörnsheim konnte man sich eingraben und vielleicht auch etwas finden - mindestens Ammoniten!
Am Samstag fuhren wir in Richtung Nördlinger Ries. Eine Zwischenstation war der Hesselberg, ein Zeugenberg, der dem Ries im Norden vorgelagert ist. Hier stehen wir auf dem Plateau.
Blick über den Hesselberg.
Am Sonntag Morgen bei ausnahmsweise trockenem Wetter besuchten wir einen Steinbruch in der Hardt. Die Platten werden von Hand abgebaut und direkt für den Versand verpackt.
Dr. Röper führte uns an eine Abbaustelle des Museums und zeigte, wie die Platten gewonnen werden. Jeder versuchte noch einmal sein Glück.
© 2010, Fotos: Friedrich Rick, Friedel Schmotz, Sophia Grundmann, Text Friedrich Rick
Link zum Museum nach Solnhofen:

http://www.solnhofen.de/index.php?id=0,49