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28.05.2008

Exkursion ins Mainzer Becken und die Pfalz 1.-4. Mai 2008

 

 

Am Sontag führte und die Exkursion ins Bergbaurevier nach Imsbach, im südlichen Teil des Donnersberg. Im Bergbaumuseum konnte die Geschichte des Bergbaus nachempfunden werden. Der Donnersberg ist das heraus erodierte Überbleibsel einer ryolithischen Intrusion aus der Permzeit.
Dr. Isbarn gab eine kurze Einführung in die vorkommenden Gesteine und Erze. Gezeigt wurden Andesit aus Niederwörresbach, Basalt aus Forst, Ryolith vom Königsberg, Kuselit von Lollbach, Gneis aus Albersweiler, Granodiorit aus Jettenbach und Sandstein aus Haardt-Neustadt.
Eine Führung mit Herrn Hofmann durch die Weiße Grube zeigte uns die erzführenden Gesteine.
Grün (Malachit), blau (Azurit), rot (Eisen), rosa (Erythrin), schwarz (Mangan) kennzeichnen die unterschiedlichen Minerale, die abgebaut wurden.
Der Bergbau hinterließ große Wunden die von harter Arbeit unter Tage zeugen. Das weiße Gestein, ein hydrothermal alterierter Ryolith, birgt die Erze.
Der Abbau des Gesteins stellte nur eine Stufe der Erzgewinnung dar. Die mit Mineralen angereicherten Stücke wurde von Hand aus dem Fördegut geklaubt, von Hand zu kleinen Stücken geschlagen und anschließen mit Hammerwerken zu Staub zerkleinert, die schwereren Erzanteile ausgewaschen und erst dann der Verhüttung vor Ort zugeführt.

Eine sehr interessante und gelungene Exkursion, die für die Interessen aller Teilnehmer etwas bot ging so zu Ende. Der Dank galt Dr. Gunther Isbarn als Leiter der Exkursion und Anneliese Wendel und Friedel Schmotz, die das Ganze organisiert hatten.

©2008 Bilder: Text und Bild:  F. Rick
4. Tag:
Imsbach, Donnersberg

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