Mineralien-
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26.03.2008

Ansammeln in der Eifel
März 2007

 

 

Gerolstein war wieder mal idealer Mittelpunkt des diesjährigen Ansammelns - sowohl der Fossiliensammler als auch der Mineraliensammler.

 

Start der Exkursion war am Freitag im Devonium Waxweiler, dem neu eröffneten Museum über das Devon. Wesentlicher Inhalt des Museums sind Fundstücke aus dem nahen Steinbruch Köppen, die von der Familie Rebske über 20 Jahre gesammelt wurden. Durch informative Tafeln und Installationen wird die Zeit des Devons und des durch Fossilien überlieferten Lebens in dieser Zeit dargestellt.

Ein sensationelles Fundstück ist die Schere eines See-Skorpions, der ca. 2 m Länge erreichen konnte. Damals war er der größte Meeresräuber.

Am Samstag wagte sich die Mineraliengruppe in höhere Gefilde, nämlich auf ca. 600 m am Nerother Kopf. Die Wanderung war schön. Eimer und Hämmer hätte man ruhig im Auto lassen können.

Der Emmelberg zeigte sich freundlicher.

Zum Schluss ging es noch in die lila Löley.

Die Fossiliensammler suchten Aufschlüsse im Oberdevon von Oos.

Wer genau hinsah, konnte eine angeschnittene Stromatopore entdecken.

Am Oosbach war der Frühling nicht zu bremsen. Die Märzenbecher blühten.

Sonntag hatten die Fossiliensammler Gelegenheit, den Steinbruch Köppen bei Waxweiler aufzusuchen. Der Steinbruch schließt Sedimente eines großen Flußdeltas auf. Es handelt sich um die Clerfer Schichten des Unterdevons.

Die Mineraliensammler fuhren zum immer sehenswerten alten Steinbruch im Ahrensberg, der durch einen Tunnel betreten werden muss.

Im Steinbruch kann man nur staunen.

Abbauwand mit gefritteten mitteldevonischen Kalken.

©2007 Bilder: N. Speich, F. Rick, Text. F. Rick